Jährlich werden rund 1,7 Milliarden bezahlte Überstunden in Deutschland geleistet. Nicht immer ist es sinnvoll diese Überstunden direkt auszuzahlen oder in Freizeit auszugleichen. Der Arbeitgeber möchte oder kann nicht auf seine Mitarbeiter verzichten und auch die teuren Überstundenzuschläge sind betriebswirtschaftlich nicht immer sinnvoll.
Doch nicht nur für Arbeitgeber, sondern auch für Arbeitnehmer ist eine Auszahlung meist nicht wünschenswert. Aufgrund der Steuerprogression bleibt vielfach vom Gehalt aus Überstunden nicht sehr viel übrig. Auch ein direkter Freizeitausgleich ist häufig nicht gewollt.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Arbeitnehmer als höchstes berufliches Ziel die bessere Kombination von Arbeit und Privatleben sehen. Ein vom Arbeitgeber angeordneter Freizeitzwang ist dann wenig willkommen. Vielmehr geht es darum, Freizeitphasen in Anspruch zu nehmen, wenn es aus der individuellen Sicht des Arbeitnehmers sinnvoll ist, beispielsweise in Zeiten einer Geburt oder für einen verlängerten Urlaub. Für beide Seiten sind Zeitwertkonten die ideale Lösung.
Sie sehen: Zeitwertkonten stellen sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer eine echte Bereicherung dar.